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Berzelius, Jöns Jakob Freiherr von

 
     
  schwedischer Chemiker, geboren 20.8.1779 Väversunda Sörgård (bei Linköping), verstorben 7.8.1848 Stockholm; ab 1807 Professor für Chemie, Pharmazie und Medizin an der Chirurgischen Schule in Stockholm, ab 1808 Mitglied und ab 1818 Sekretär der Schwedischen Akademie der Wissenschaften; Lehrer unter anderem von L. n Gmelin und F. Wöhler; einer der herausragenden Chemiker der Neuzeit, der durch seinen Einfluß über ein halbes Jahrhundert die Entwicklung der Chemie in Europa prägte; bedeutende Arbeiten auf dem Gebiet der anorganischen und organischen Analysemethoden (Begründer der Elementaranalyse); besonders verdient durch seine theoretisch wichtigen Arbeiten über chemische (einfache und multiple) Proportionen, die auf genauen Atomgewichtsbestimmungen (1807–12) beruhten, und durch die Entdeckung mehrerer neuer Elemente, unter anderem von Cer (mit Hisinger, 1803), Selen (1817), Lithium (mit J.A. t Arfvedson, 1817) und Thorium (1828); stellte 1824 Tantal, Silicium und Zirkon in reiner Form dar; formulierte eine für die Valenzlehre wichtige dualistische elektrochemische Theorie (1812), nach der die chemische Bindung durch elektrostatische Kräfte zwischen positiv und negativ geladenen Atomen und Atomgruppen zustandekommt (s Schweigger); ordnete die chemischen Elemente in einer elektrochemischen Spannungsreihe an; führte 1811 die heute gebräuchliche chemische Nomenklatur und Zeichensprache ein, ebenso die Begriffe organische Chemie, Isomerie, Allotropie und Katalyse; entwickelte unter anderem neue Glasgeräte, den Gummischlauch und die Berzelius-Lampe (eine Spirituslampe mit hohlem Runddocht und daher starkem Zug, vor der Entwicklung des Bunsenbrenners wichtiges Heizgerät im chemischen Laboratorium); fand eine Probe zum Arsenik-Nachweis; in der organischen Chemie isolierte er 1806 Milchsäure aus Muskeln, 1812 Casein aus der Milch, 1815 Stärkekörner aus Pflanzen und Aconitsäure aus Citronensäure; 1835 entdeckte er die Brenztraubensäure und untersuchte die Galle, Pflanzenfarbstoffe (1837) und Chlorophyll (1838). Berzelius beeinflußte durch die Veröffentlichung seiner Lehrbücher, seiner kritisch wertenden »Jahresberichte über die Fortschritte der physikalischen Wissenschaften« (1822–48) und durch seine durch intensive Korrespondenz und auf zahlreichen Reisen gepflegten internationalen Kontakte die Entwicklung der Chemie seiner Epoche entscheidend. Nach ihm sind die beiden Minerale Berzelianit und Berzeliit benannt.

Werke (Auswahl): »Galvanische Experimente« (mit Hisinger; 1803), »Lehrbuch der Physiologie«(1806), »Lehrbuch der organischen Chemie« (1808), »Lehrbuch der Chemie« (6 Bände, 1808–30), »Abhandlung über Mineralogie« (1814).
 
 

 

 

 
 
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